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Das Instamama Treffen 2018 - Herausforderungen, Enttäuschungen und positive Überraschungen

Wir sind stolz! Sage und schreibe 250 Eltern mit oder ohne Kinder haben das erste Instamama Treffen 2018 in Berlin besucht. Die anfängliche Idee ein gemütliches Instamama Kaffee- Kuchendate herzurichten, entpuppte sich aufgrund des großen Interesses innerhalb von nur 3 Monaten zu einem Herzenstreffen mit Eventcharakter. Wahnsinn! Der Weg dorthin war nicht immer einfach. Es begegneten uns viele Herausforderungen, Enttäuschungen aber auch Überraschungen.

Über eine Woche ist nun seit dem ersten Instamama Treffen in Berlin vergangen. Die ersten drei Tage nach dem Event habe ich kaum schlafen können, so viele Eindrücke musste ich Revue passieren lassen! 

 

Die Idee des Instamama Treffen in Berlin kam Leandra und mir im Juni 2018. Das Interesse anderer Mamas wurde stetig größer und so wurde uns schnell klar, dass wir dieses Beisammen kommen mit einem positiven Zweck verbinden wollten. Eine Spendentombola sollte es werden! Super für die Besucher und noch besser für die Institution, welcher wir etwas wirklich Gutes tun würden. Über Kindaling kamen wir auf die Idee und an den Kontakt des Sonnenhofes (Kinderhospiz) der Björnschulz Stiftung Berlin. Die Stiftung war hellauf begeistert und sehr erfreut über das gemeinnützige Engagement jünger Mütter. Ungebremst und voll motiviert ging es an die Organisation von Sponsoren und Firmen, welche uns mit Gewinnen für die Tombola oder Ständen vor Ort unterstützen würden. Wir haben so viele positive Rückantworten bekommen, damit hätten wir Anfangs nie gerechnet. Natürlich wurden wir auch von vielen Firmen ignoriert, bekamen Absagen und feste Zusagen die uns in letzter Minute wieder abgesagt wurden. Das war schon auch mal sehr frustrierend! Haben wir uns die Preise der Tombola, die engagierten Stände und die Goodiebags aber mal genauer angeschaut, konnten wir uns immer wieder daran erinnern wie wahnsinnig viel wir eigentlich erreicht haben! 

Natürlich hatten wir auch viel Hilfe von Außen. Viele andere Blogger oder Instamama’s waren so offen und unglaublich hilfsbereit. Sie übermittelten uns Kontakte zu den Firmen, machten freiwillige Werbung für das Treffen und gaben uns ganz viele motivierende Worte. Leider hat sich manchmal aber auch eine andere Seite gezeigt. Wir wurden hingehalten, es wurde rumgedruckst und es wurde einem ganz offensichtlich kein Erfolg gegönnt. Kontakte wurden gehamstert wie hungrige Kinder ihre letzte Reiswaffel. Missgunst ist nicht schön Leute und bei einem Event, dass einen gemeinnützigen Charakter hat sowieso ganz fehl am Platz! Schade ich wünschte, die jenigen könnte sich bald davon befreien, schließlich bringen einem positive Gedanken doch viel weiter im Leben.

Während der Planung des Treffens begegnete uns unglaublich viel positiver und motivierender Zuspruch. Doch wurden wir auch mit Skepsis konfrontiert. Das scheint mir absolut normal und natürlich hatten wir auch mal bedenken. Getroffen haben uns Aussagen wie "Aha, wer will denn nur zu sowas?" bis hin zu "Na ihr, wohl nichts Besseres zu tun?". Zugegebener maßen ließen wir uns dadurch verunsichern, behielten unsere kleine Vision aber stets vor Augen. Es gibt immer Leute die dich bremsen wollen, noch heute frage ich mich, wie manche Personen ein friedliches Zusammenfinden von ganz vielen lieben Mamas in Kombination mit einer Spendenaktion in Frage stellen können. 

 

Ihr merkt, es ging bergauf - es ging bergab. Wir mussten so wahnsinnig viel lernen. Angefangen bei einer strukturierten Organisation bis hin zum Zeitmanagement. Manche Firmen fragten uns nach einem Event-Konzept - uns machten sich 1000 Fragezeichen auf. Bis heute geschafft uns darum zu drücken und siehe da, es ist ja doch was geworden.

Und so sehr Lea und ich uns mögen, natürlich hatten wir auch unsere Problemchen. "Wer macht was? Wie, wo, wann? Ich habe noch ein Kind -  ja gut ich auch!" Meistens haben wir alles auf dem Spielplatz besprochen, zwischen Tür und Angel quasi. Die Aufmerksamkeit lag stets bei unseren Kleinen. Am Abend haben wir dann eine Homepage gebaut, viele unzählige E-Mails geschrieben und bei köstlichen Dates ein detailliertes Vorgehen geplant. Uns hat das Event so sehr zusammengeschweißt! Wir können einander kritisieren, wir können einander loben, füreinander einstehen und aufeinander vertrauen. Ich bin froh, so jemanden an meiner Seite haben zu dürfen.

 

Das Treffen war wohl das größte und gemeinnützlichste Ereignis, dass Leandra und ich je in unserem Leben je organisiert haben. Wir möchten uns so sehr bei allen bedanken, die uns unterstützt haben und dabei waren! Ihr habt diesen Tag zu einem ganz besonderen gemacht. Ihr habt so fleißig gespendet, dass wir zusammen einen unglaublichen Betrag von 1.242 € für den Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung spenden konnten! 

Es war mir ein Anliegen euch ganz unverblümt mit hinter die Kulissen des ersten Instamama Treffen zu führen. Es ist das beste Beispiel dafür, dass Gemeinschaft stark macht, dass nicht immer alles einfach ist und sich am Ende trotzdem ein Erfolg nennen darf. Es kam so viele wunderbare Menschen an einem traumhaftschönen Ort zusammen, wir Mama's und Papa's bekamen die Gelegenheit uns persönlich kennenzulernen, miteinander in den Austausch zu gehen und das ein oder andere schöne Bild miteinander zu machen. Der großartige Spendenerlös und die glücklichen Gesichter am Tag des Treffens haben uns gezeigt, dass sich all die Mühe gelohnt hat. Sie waren unser größter Gewinn und lassen uns schon heute über ein Instamama Treffen 2.0 nachdenken! 

 

Ihr wollt das Instamama Treffen noch einmal Revue passieren lassen, dann schaut auf Leandra's Blog vorbei. Sie nimmt euch mit noch mehr Impressionen durch den genauen Ablauf des Instamama Treffens Berlin.   Mit einem Klick auf https://www.chocoflanell.de/instamama-treffen/ landet ihr direkt bei ihrem Beitrag. 

 

Liebst, 

Leandra und Theresa 

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Kommentare: 1
  • #1

    Leandra (Donnerstag, 25 Oktober 2018 14:58)

    Ich bin froh, dich und deine kleine Familie kennengelernt zu haben und so etwas mit Dir auf die Beine gestellt zu haben. Dich meine Freundin nennen zu dürfen und euch bei uns zu haben. ❤️